Unglückliche Niederlage der Herren60

Herren60

Viel unglücklicher hätte das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Verbandsstaffel gegen den Meister der Staffelliga Gruppe 71, den SV Frommenhausen, für die Oberndorfer Herren 60-Mannschaft nicht verlaufen können. Dreimal gingen im Einzel die Match-Tie-Breaks jeweils ganz knapp mit 9:11 zu Ungunsten der Oberndorfer aus, wobei zweimal klare Führungen noch aus der Hand gegeben wurden.

Wieland Vogt und sein Frommenhausener Gegner lieferten sich auf Position eins einen engen Schlagabtausch auf hohem Niveau. Den ersten Satz holte sich Vogt mit 6:4, den zweiten Satz gab er mit 5:7 ab. Im Match-Tie-Break führte Vogt schnell mit 7:0 und sah wie der sichere Sieger aus, ehe zwei Asse des sehr starken Frommenhausener Spielers die Wende einläutete. Dieser setzte nun alles auf eine Karte und holte Punkt für Punkt auf. So musste sich Vogt sich noch mit 9:11 beugen. Ähnlich erging es Claus Elsässer. Im ersten Satz beherrschte er seinen Gegner und gewann diesen sicher mit 6:2. Im zweiten Satz kam der Frommenhausener auf und sicherte sich den Satz mit 7:5. In dem hart umkämpften Match-Tie-Break unterlag der Oberndorfer mit 9:11. Mannschaftsführer Hubert Jauker hielt mit seinem variablen Spiel seinen Gegner sicher in Schach und überwand auch eine leichte Schwächeperiode im zweiten Satz, als er nach einer 5:2-Führung noch den 5:5-Ausgleich hinnehmen musste. Er siegte mit 6:2/7:5. Waldemar Weiss fand zunächst überhaupt nicht ins Spiel, machte viele ungewohnte Fehler und gab den ersten Satz mit 2:6 ab. Im zweiten Satz dreht er den Spieß um und gewann diesen souverän mit 6:1. Im Match-Tie-Break setzte sich Weiss‘ Überlegenheit zunächst fort, er führte rasch mit 8:3, noch zwei Punkte fehlten zum Sieg. Diese wollten aber einfach nicht gelingen und am Schluss behielt der Frommenhausener mit 6:2/1:6/11:9 das bessere Ende für sich.
So stand es nach den Einzeln aus Sicht der Oberndorfer 1:3, beide Doppel mussten unbedingt gewonnen werden. Vogt/Jauker hatten ihre Gegner jederzeit sicher im Griff und siegten mit 6:3/6:3. Elsässer/Weiss boten dem Frommenhausener Doppel lange Zeit Paroli, unterlagen aber knapp mit 4:6/5:7, der zum Greifen nahe Aufstieg war verpasst. Dennoch blicken die Oberndorfer Herren 60 auf eine überragende Saison zurück. Ganz überlegen sicherten sie sich in der Staffelliga, Gruppe 70, die Meisterschaft. Im Entscheidungsspiel um den Aufstieg fehlte nun das letzte Quäntchen Glück.

Gute Bilanz unserer Mannschaften

Herren1

Die sportliche Bilanz der aktiven Mannschaften des Tennisclubs Oberndorf kann sich sehen lassen: Die Herrenmannschaft hat mit zwei Siegen in vier Spielen den Klassenerhalt nach dem vorjährigen Aufstieg in die Bezirksliga letztendlich sicher geschafft. Dabei waren die Vorzeichen vor dem Saisonstart alles andere als gut, mussten doch drei wichtige Stammspieler ersetzt werden. Die Herren 60 setzten ihren souveränen Durchmarsch in der Staffelliga, Gruppe 70, fort und kämpfen am 27. Juli auf eigener Anlage in einem Entscheidungsspiel gegen den Ersten der Gruppe 71, den SV Frommenhausen, um den Aufstieg in die Verbandsstaffel. Die Damen 50 festigten durch einen weiteren Sieg ihren zweiten Platz in der Staffelliga und die Herren 50 sicherten sich durch ihren zweiten Erfolg den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga.

Damen 50 Staffelliga TC Oberndorf – TC Bildechingen 4:2

Wahrlich kein Spaziergang war für die Oberndorfer Damen 50 die Begegnung gegen die Bildechingerinnen. Edith Vogt hat hat ihre Form in den den Rundenspielen stetig gesteigert und beherrschte an Position eins ihre Gegnerin mit 6:3/6:0 souverän. Auch Martina Hattler ließ nichts anbrennen und siegte sicher mit 6:3/6:4. Angelika Hörl musste dagegen die Überlegenheit ihrer starken Gegnerin anerkennen und verlor mit 2:6/1:6. Anja Kieninger fand nie zu ihrem Spiel und ging mit 1:6/1:6 als Verliererin vom Platz. So mussten die Doppel entscheiden. Das starke Doppel Edith Vogt/Elli Bister zeigte Nervenstärke und holte nach einem 3:5-Rückstand im zweiten Satz noch mit 6:3/7:5 den dritten Punkt für die Oberndorferinnen. Ursula Kauth und Anja Kieninger behielten in einem wahren Tenniskrimi knapp mit 5:7/6:2/10:7 die Oberhand. Nun geht es im letzten Spiel gegen die TA TSV Stetten-Hechingen darum, den zweiten Platz zu sichern. Das wäre nach dem vorjährigen Aufstieg mehr, als die Damen 50 erwartet haben.

Herren Bezirksliga TC Oberndorf – TA TV Stetten u. Holstein 5:4

Die Oberndorfer Herrenmannschaft ging mit dem beruhigenden Gefühl in diese Begegnung, dass der Gewinn eines einzigen Spiel zum Klassenerhalt reichen würde. Michael Wolf konnte an Position eins gegen seinen um vier Leistungsklassen besser eingestuften, praktisch fehlerlos auftrumpfenden Gegner nichts ausrichten und unterlag klar mit 2:6/0:6. Heiko Gnan war es anzumerken, dass er auf Grund seines Studiums in letzter Zeit kaum trainieren konnte. Er verlor mit 3:6/1:6. Davor Dukic krönte seine ganz starke Saison mit einem souveränen 6:0/6:2-Erfolg. Der erst 16-jährige Max Gaal entwickelt sich immer mehr zu einer Stütze für die erste Mannschaft und holte an Position vier mit 6:3/7:5 einen wichtigen Punkt für die Oberndorfer Herren. Markus Jauker festigte mit seinem 6:3/7:5-Sieg die Führung der Oberndorfer. Ante Gudelj, der erst seit wenigen Jahren Tennis spielt, erweist sich langsam, aber sicher auf Position sechs als Punktegarant. Er ließ seinem Gegner mit 6:2/6:0 nicht den Hauch einer Chance.
So benötigten die Oberndorfer Herren nach dem 4:2-Zwischenstand in den Doppeln noch einen Sieg. Im ersten Doppel mussten sich Wolf/Gnan in einem hochklassigen Spiel ganz knapp mit 6:7/6:7 geschlagen geben. Für Gaal/Jauker gab es im zweiten Doppel nicht viel zu erben und hatten mit 2:6/1:6 das Nachsehen. Fast schon erwartungsgemäß sicherten Dukic/Gudelj aber ganz souverän mit 6:1/6:0 den Gesamterfolg für die Oberndorfer Herrenmannschaft, die mit einer Bilanz von zwei Siegen bei zwei Niederlagen den dritten Platz in der Abschlusstabelle der Bezirksliga belegt, ein Erfolg, der vor allem dem Team Spirit innerhalb der Mannschaft zu verdanken ist.

Herren 50 Bezirksoberliga SPG Baiersbronn/Klosterreichen-bach – TC Oberndorf 4:5

Nach der knappen 4:5-Niederlage gegen die TA FC Grosselfingen am vorletzten Spieltag benötigten die Herren 50 in ihrer letzten Rundenbegegnung bei der SPG Baiersbronn/Klosterreichenbach unbedingt einen Sieg, um die Klasse halten zu können. Einmal mehr bewiesen Wolfgang Schittenhelm und Tomas Kieninger mit ihren sicheren 6:4/6:3- beziehungsweise 6:1/6:4-Siegen an den Positionen eins und zwei ihre Klasse. Sie schufen damit die Grundlage für den Erfolg. Peter Gassner unterlag in einem ausgeglichenen Spiel knapp mit 5:7/4:6. Wilfried Hofgärtner musste sich in einem bis zum letzten Ball umkämpften Spiel mit 6:1/5:7/8:10 geschlagen geben. Manfred Bailer verlor mit 2:6/4:6. Ralf Seeger zeigte Nervenstärke und sorgte in einem Tenniskrimi mit 6:3/1:6/11:9 dafür, dass mit dem 3:3-Zwischenstand nach den Einzeln für die Oberndorfer noch alles drin war. Gassner/Hofgärtner setzten im ersten Doppel die Serie der
hart umkämpften Spiele fort, zogen allerdings knapp mit 4:6/7:5/3:10 den Kürzeren. Es sollte sich diesmal bezahlt machen, dass sich die beiden stärksten Spieler Schittenhelm und Kieninger in den Doppeln zwei und drei aufteilten. Schittenhelm/Seeger gewannen mit 6:4/6:4. Kieninger/Bailer mit 7:5/6:2. Damit waren Sieg und Klassenerhalt unter Dach und Fach. Die Oberndorfer Herren 50 belegen in der Abschlusstabelle den dritten Platz.

Herren 60 Staffelliga TC Oberndorf – TC Nordstetten 6:0

Nachdem die Oberndorfer Herren 60 bereits am vorletzten Spieltag mit dem 6:0-Erfolg beim TC Dietingen die Meisterschaft in ihrer Staffelliga-Gruppe sicher hatten, setzten sie nun gegen Nordstetten ihrem Siegeszug die Krone auf. Wieland Vogts Gegner musste aufgeben. Claus Elsässer fuhr einen souveränen 6:3/6:3-Sieg ein. Hubert Jauker brachte einmal mehr seinen Gegner mit seinem variablen Spiel zum Verzweifeln und gewann mit 6:2/6:0. Waldemar Weiss beherrschte Ball und Gegner. Er siegte mit 6:1/6:1.
Vogt/Weiss holten im ersten Doppel den fünften Punkt. Elsässer/Bernhard King rundeten mit ihrem 7:5/6:2-Sieg den Erfolg der Oberndorfer Herren 60 noch ab. Vor dem Aufstieg in die Verbandsstaffel steht nun allerdings noch ein Sieg im Entscheidungsspiel gegen Frommenhausen.

Saisonstart verschoben

Das miserable Wetter hat uns leider gezwungen, die offizielle Eröffnung der Freiluftsaison 2019 zu verschieben.

Unser Eröffnungsschleifchen findet nunmehr statt am

Sonntag, 12. Mai, 14.00 Uhr.

Es gibt Sekt, Kaffee und Kuchen. Das ursprüngliche geplante kleine Essen zum Abschluss fällt aus. Dafür besteht die Möglichkeit, mit zum „Griechen“ zu gehen.

Unsere Plätze sind gerichtet. Bei schönem Wetter kann daher natürlich auch vor dem 12.5. auf der Anlage gespielt werden.

 

Auftakt veschoben

Mit Feuereifer waren die Kinder und Jugendlichen bei einem Spieltag in der Tennishalle in Herrenzimmern bei der Sache, um sich mit Jugendtrainer Davor Dukic und dem Vorsitzenden des TC Oberndorf, Waldemar Weiss, auf die bevorstehende Freiluftsaison einzustimmen.

Temperaturen zwischen minus drei bis maximal sieben oder acht Grad Celsius, immer wieder Regen – diese arktische Wetterprognose für Samstag, 4. Mai, lässt jeden Tennisspieler erschauern, wenn er daran denkt, dass er bei diesem Wetter an einem Schleifchenturnier mitmachen soll.

Aus diesem Grund verschiebt der Tennisclub Oberndorf seine Saisoneröffnung vom 4. Mai auf Sonntag, 12. Mai. Beginn ist um 14 Uhr mit einem Sektempfang. Danach besteht die Möglichkeit, bei einem Schleifchenturnier die Plätze und seine eigene Frühform zu testen. Für Bewirtung ist gesorgt. Bereits um 13 Uhr treffen sich die Kinder und jugendlichen Mitglieder sowie interessierte Kinder und Jugendliche zu einem lockeren Einspielen mit Jugendtrainer Davor Dukic.

Der TC Oberndorf bietet in dieser Saison an vier Nachmittagen ein kostenloses Jugendtraining mit den beiden Jugendtrainern Davor Dukic und Julian Kieninger an.

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Generalversammlung 2018

Oberndorf. Der Tennisclub Oberndorf steht 2020 vor einem Umbruch. Bei der Generalversammlung machte der Vorsitzende Waldemar Weiss deutlich, dass am Ende dieser Amtsperiode eine Reihe altgedienter Vorstandsmitglieder aufhören wird. Aus seiner Sicht ist es aber auch dringend geboten, dass verstärkt jüngere aktive Mitglieder das Ruder übernehmen sollten, um mit neuen Ideen die Zukunft des Vereins zu gestalten.

Der Vorsitzende stellte fest, dass die geringe Resonanz bei den recht wenigen vom Vorstand organisierten geselligen Veranstaltungen ernüchternd sei und demotivierend wirke. „Es steckt doch ein enormer Aufwand dahinter.“  Weiss schloss aus dieser Entwicklung auf ein Desinteresse an gemeinsamen Vereinsaktivitäten. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, konnte sich Weiss vorstellen, dass das Vorstandsgremium nur zwei Events ausrichtet: die Eröffnung der Freiluftsaison sowie den Saisonabschluss mit Clubmeisterschaften und Jan Waldmüllers grandiosem Kochevent. Ansonsten sollten die Mannschaften selbst die ein  oder andere gesellige Veranstaltung, beispielsweise Schleifchenturniere, initiieren.

Positiv bewertete Weiss die sehr gute wirtschaftliche Lage und das erfolgreiche sportliche Abschneiden der aktiven Mannschaften sowie das Engagement im Hobbyspielbereich. Sorge bereitet ihm der anhaltende Mitgliederschwund, der dazu führt, dass nur noch eine aktive Herrenmannschaft gemeldet werden könne und die Herren 60 als Vierer-Team antreten müsse. Auch bei der Jugend verzeichne der TCO trotz des kostenlosen Trainingsangebots keinen Aufschwung. Insgesamt fiel seine Bilanz der Tennissaison 2018 aber positiv aus.

Sportwart Bastian Bippus skizzierte ein erfolgreiches Sportjahr 2018: Die erste Herrenmannschaft stieg als Meister der Bezirksklasse 1 in die Bezirksliga auf, die Damen 50 machten es ihnen als Tabellenzweiter mit dem Aufstieg in die Staffelliga nach. Die zweite Herrenmannschaft zeigte mit einem dritten Tabellenplatz ihre spielerische Weiterentwicklung. Die Herren 50 landete auf dem zweiten Platz, die Herren 60 belegten den dritten Platz. Besonders freute sich Bippus über die Resonanz und den Verlauf bei den Doppel-Clubmeisterschaften, bei den sich der Jugendliche Max Gaal zusammen mit Michael Wolf im Finale gegen Davor Dukic und Ante Gudelj durchsetzen.

Jaroslaw Boronczyk bedauerte, dass er aufgrund einer beruflichen Veränderung seine Ideen nicht habe umsetzen können. Er dankte Claudia Gaal, dass sie kurzerhand für ihn eingesprungen sei, und appellierte an die Mitglieder, sich in der Betreuung von Jugendlichen zu engagieren.

Breitensportwart Bernhard King   verwies darauf, dass das Freitagstraining für Freizeitspieler gut angenommen worden sei. Wichtig sei es, dass sich erfahrene Mitglieder Neueinsteigern als Spielpartnern anböten. Positiv sah er die Entwicklung bei den von Sabine Eisele so engagiert betreuten und organisierten Hobbyteams. Diese sollten weiter gefördert werden. Daher würden er und die bisherige Vergnügungswartin Sabine Eisele die Posten tauschen.

Eisele sah das Experiment, dass Mannschaften für die Bewirtung eines Events zuständig seien, als geglückt an. Die Damen 50 hätten mit der hervorragend gestalteten Eröffnung die Messlatte  für die anderen Teams recht hoch gelegt. Das von den Hobbyspielerinnen betreute Sommerfest sei okay gewesen. Wie Weiss und Bippus bezeichnete sie die von den Herren 1 und 2 bewirteten Clubmeisterschaften mit Jan Waldmüllers fantastischer und origineller  Burger-Party als Höhepunkt im  Vereinsjahr. „Da herrschte eine tolle Atmosphäre. Ich war überrascht, wie gut sich Männer  organisieren können“,  bemerkte sie schmunzelnd.

Liegenschaftswart Wieland Vogt freute sich über die ausgezeichnete Beteiligung bei den Arbeitseinsätzen zum Herrichten der Plätze. „So haben wir nur zwei große Arbeitseinsätze benötigt“. Die Damen 50 und die Hobbydamen  hätten das Clubheim wieder auf Hochglanz gebracht. Vogt würdigte die Arbeit der beiden Platzwarte Klaus Elsässer und Siegfried Weichenhain,  deren Einsatz den guten Zustand der Plätze über die gesamte Saison gewährleistet habe. Die Windhose im August habe allerdings erheblichen Schaden an den Außenanlagen angerichtet.

Kassiererin Angelika Hörl präsentierte ein erhebliches  Plus in der Kasse, das für ein gutes finanzielles Polster sorge. Die Kassenprüferinnen Andrea Bippus und Elli Bister lobten die gute Kassenführung. Tomas Kieninger verband mit dem Antrag auf Entlastung des Vorstands mit dem Hinweis, die gute Kassenlage auch für eine Sanierung des Clubhauses zu nutzen. Um einen Aufschwung bei der Jugend einzuleiten, bedürfe es eines starken  engagierten Teams. Die Entlastung fiel einstimmig aus.