Erfolgreicher Auftakt für den TCO

Wolfgang Schittenhelm bewies einmal mehr, welch wertvoller Spieler er mit seine Laufstärke, Kampfkraft und Nervenstärke für die Oberndorfer Herren 50 ist. Foto: Wolf Foto: Schwarzwälder Bote

Der zweite Spieltag in der Verbandsrunde verlief für die Mannschaften des Tennisclubs Oberndorf überwiegend erfolgreich. So siegten beide Aufstiegsteams des Vorjahrs, die Damen 50 in der Staffelliga und die Herren in der Bezirksliga

Vor allem der Superstart der Herren I überraschte, konnte sie doch nicht in der stärksten Besetzung beim TC GW Möhringen I antreten. Auch die Herren 60 freuten sich über einen gelungenen Auftakt in die Saison. Allein die Herren 50 mussten eine knappe Niederlage hinnehmen. DAMEN 50 STAFFELLIGA TC Oberndorf – TC Unterjessingen 4:2. Nachdem die Damen 50 bei ihrem ersten Spiel doch ziemlich ersatzgeschwächt in Frommern verloren hatten, bewiesen sie diesmal, dass sie sich in dieser höheren Klasse gut behaupten können, wenn die Stammspielerinnen an Bord sind.

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Ersatzgeschwächt und ohne Chance

Bild: Peter Wolf
Elli Bister zeigte gegen ihre starke Gegnerin aus Frommern ihre ganze Klasse und holte mit ihrem Sieg den einzigen Punkt für die Damen 50 des TC Oberndorf. Foto: Wolf Foto: Schwarzwälder Bote

Nur eine Mannschaft des Tennisclubs Oberndorf startete am Wochenende in die Verbandsrunde, die Damen 50. Die Oberndorferinnen mussten nach ihrem Aufstieg in die Staffelliga allerdings stark ersatzgeschwächt bei der TA TSV Frommern antreten und unterlagen klar. STAFFELLIGA: TSV Frommern – TC Oberndorf 5:1. Das Verletzungs- und Krankheitspech hat die Damen 50 des TC Oberndorf gleich beim ersten Verbandsspiel voll getroffen. Gleich fünf der acht Stammspielerinnen mussten krankheits- beziehungsweise verletzungsbedingt absagen, so dass die Oberndorferinnen ohne große Hoffnungen nach Frommern reisten.

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Saisonstart verschoben

Das miserable Wetter hat uns leider gezwungen, die offizielle Eröffnung der Freiluftsaison 2019 zu verschieben.

Unser Eröffnungsschleifchen findet nunmehr statt am

Sonntag, 12. Mai, 14.00 Uhr.

Es gibt Sekt, Kaffee und Kuchen. Das ursprüngliche geplante kleine Essen zum Abschluss fällt aus. Dafür besteht die Möglichkeit, mit zum „Griechen“ zu gehen.

Unsere Plätze sind gerichtet. Bei schönem Wetter kann daher natürlich auch vor dem 12.5. auf der Anlage gespielt werden.

 

Auftakt veschoben

Mit Feuereifer waren die Kinder und Jugendlichen bei einem Spieltag in der Tennishalle in Herrenzimmern bei der Sache, um sich mit Jugendtrainer Davor Dukic und dem Vorsitzenden des TC Oberndorf, Waldemar Weiss, auf die bevorstehende Freiluftsaison einzustimmen.

Temperaturen zwischen minus drei bis maximal sieben oder acht Grad Celsius, immer wieder Regen – diese arktische Wetterprognose für Samstag, 4. Mai, lässt jeden Tennisspieler erschauern, wenn er daran denkt, dass er bei diesem Wetter an einem Schleifchenturnier mitmachen soll.

Aus diesem Grund verschiebt der Tennisclub Oberndorf seine Saisoneröffnung vom 4. Mai auf Sonntag, 12. Mai. Beginn ist um 14 Uhr mit einem Sektempfang. Danach besteht die Möglichkeit, bei einem Schleifchenturnier die Plätze und seine eigene Frühform zu testen. Für Bewirtung ist gesorgt. Bereits um 13 Uhr treffen sich die Kinder und jugendlichen Mitglieder sowie interessierte Kinder und Jugendliche zu einem lockeren Einspielen mit Jugendtrainer Davor Dukic.

Der TC Oberndorf bietet in dieser Saison an vier Nachmittagen ein kostenloses Jugendtraining mit den beiden Jugendtrainern Davor Dukic und Julian Kieninger an.

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Generalversammlung 2018

Oberndorf. Der Tennisclub Oberndorf steht 2020 vor einem Umbruch. Bei der Generalversammlung machte der Vorsitzende Waldemar Weiss deutlich, dass am Ende dieser Amtsperiode eine Reihe altgedienter Vorstandsmitglieder aufhören wird. Aus seiner Sicht ist es aber auch dringend geboten, dass verstärkt jüngere aktive Mitglieder das Ruder übernehmen sollten, um mit neuen Ideen die Zukunft des Vereins zu gestalten.

Der Vorsitzende stellte fest, dass die geringe Resonanz bei den recht wenigen vom Vorstand organisierten geselligen Veranstaltungen ernüchternd sei und demotivierend wirke. „Es steckt doch ein enormer Aufwand dahinter.“  Weiss schloss aus dieser Entwicklung auf ein Desinteresse an gemeinsamen Vereinsaktivitäten. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, konnte sich Weiss vorstellen, dass das Vorstandsgremium nur zwei Events ausrichtet: die Eröffnung der Freiluftsaison sowie den Saisonabschluss mit Clubmeisterschaften und Jan Waldmüllers grandiosem Kochevent. Ansonsten sollten die Mannschaften selbst die ein  oder andere gesellige Veranstaltung, beispielsweise Schleifchenturniere, initiieren.

Positiv bewertete Weiss die sehr gute wirtschaftliche Lage und das erfolgreiche sportliche Abschneiden der aktiven Mannschaften sowie das Engagement im Hobbyspielbereich. Sorge bereitet ihm der anhaltende Mitgliederschwund, der dazu führt, dass nur noch eine aktive Herrenmannschaft gemeldet werden könne und die Herren 60 als Vierer-Team antreten müsse. Auch bei der Jugend verzeichne der TCO trotz des kostenlosen Trainingsangebots keinen Aufschwung. Insgesamt fiel seine Bilanz der Tennissaison 2018 aber positiv aus.

Sportwart Bastian Bippus skizzierte ein erfolgreiches Sportjahr 2018: Die erste Herrenmannschaft stieg als Meister der Bezirksklasse 1 in die Bezirksliga auf, die Damen 50 machten es ihnen als Tabellenzweiter mit dem Aufstieg in die Staffelliga nach. Die zweite Herrenmannschaft zeigte mit einem dritten Tabellenplatz ihre spielerische Weiterentwicklung. Die Herren 50 landete auf dem zweiten Platz, die Herren 60 belegten den dritten Platz. Besonders freute sich Bippus über die Resonanz und den Verlauf bei den Doppel-Clubmeisterschaften, bei den sich der Jugendliche Max Gaal zusammen mit Michael Wolf im Finale gegen Davor Dukic und Ante Gudelj durchsetzen.

Jaroslaw Boronczyk bedauerte, dass er aufgrund einer beruflichen Veränderung seine Ideen nicht habe umsetzen können. Er dankte Claudia Gaal, dass sie kurzerhand für ihn eingesprungen sei, und appellierte an die Mitglieder, sich in der Betreuung von Jugendlichen zu engagieren.

Breitensportwart Bernhard King   verwies darauf, dass das Freitagstraining für Freizeitspieler gut angenommen worden sei. Wichtig sei es, dass sich erfahrene Mitglieder Neueinsteigern als Spielpartnern anböten. Positiv sah er die Entwicklung bei den von Sabine Eisele so engagiert betreuten und organisierten Hobbyteams. Diese sollten weiter gefördert werden. Daher würden er und die bisherige Vergnügungswartin Sabine Eisele die Posten tauschen.

Eisele sah das Experiment, dass Mannschaften für die Bewirtung eines Events zuständig seien, als geglückt an. Die Damen 50 hätten mit der hervorragend gestalteten Eröffnung die Messlatte  für die anderen Teams recht hoch gelegt. Das von den Hobbyspielerinnen betreute Sommerfest sei okay gewesen. Wie Weiss und Bippus bezeichnete sie die von den Herren 1 und 2 bewirteten Clubmeisterschaften mit Jan Waldmüllers fantastischer und origineller  Burger-Party als Höhepunkt im  Vereinsjahr. „Da herrschte eine tolle Atmosphäre. Ich war überrascht, wie gut sich Männer  organisieren können“,  bemerkte sie schmunzelnd.

Liegenschaftswart Wieland Vogt freute sich über die ausgezeichnete Beteiligung bei den Arbeitseinsätzen zum Herrichten der Plätze. „So haben wir nur zwei große Arbeitseinsätze benötigt“. Die Damen 50 und die Hobbydamen  hätten das Clubheim wieder auf Hochglanz gebracht. Vogt würdigte die Arbeit der beiden Platzwarte Klaus Elsässer und Siegfried Weichenhain,  deren Einsatz den guten Zustand der Plätze über die gesamte Saison gewährleistet habe. Die Windhose im August habe allerdings erheblichen Schaden an den Außenanlagen angerichtet.

Kassiererin Angelika Hörl präsentierte ein erhebliches  Plus in der Kasse, das für ein gutes finanzielles Polster sorge. Die Kassenprüferinnen Andrea Bippus und Elli Bister lobten die gute Kassenführung. Tomas Kieninger verband mit dem Antrag auf Entlastung des Vorstands mit dem Hinweis, die gute Kassenlage auch für eine Sanierung des Clubhauses zu nutzen. Um einen Aufschwung bei der Jugend einzuleiten, bedürfe es eines starken  engagierten Teams. Die Entlastung fiel einstimmig aus.